15Mai

Grünschnittwagen nicht mehr verfügbar

Nach § 5 ArbSchGesetz ist die Gemeinde verpflichtet, für alle ihre Tätigkeitsbereiche Gefährdungsbeurteilungen zu erstellen. Diese Beurteilungen werden für die Verbandsgemeinde durch ein unabhängiges Fachbüro für Arbeitssicherheit erstellt. Die diesjährige Überprüfung erfolgte am 20. April.
Überprüft wurde hierbei unter anderem auch die wöchentliche Gestellung des Grünschnittwagens (zweiachsiger gemeindlicher Anhänger aus dem Bauhof), auf dem die Bürger bisher ihren Grünschnitt abliefern können. Dieses Angebot ist eine freiwillige Leistung der Gemeinde.
Auf der Grundlage der Gefährdungsbeurteilung hat die Versicherungskammer Bayern, bei der die Gemeinde versichert ist, am 2. Mai mitgeteilt, dass eine Versicherung bei der Grünschnittandienung künftig nur gegeben ist, wenn über die Stellung von Podestleitern ein Aufklettern auf die Ladefläche des Anhängers sicher vermieden wird. Zudem dürfe die Sammelstelle nicht unbeaufsichtigt betrieben werden, damit kein Müll in den Grünschnitt eingebracht wird. Leider wurde beim Ortstermin verbotenerweise Müll auf der Sammelstelle vorgefunden. Mit einem Schild („Auf eigene Gefahr“), wie es am Grünschnittsammelplatz aufgestellt sei, könne die Gemeinde ihre Haftungsverantwortung nicht wirksam beschränken.
Die Anforderungen der Versicherungskammer an einen Versicherungsschutz entsprechen denen, wie sie auf den öffentlichen Grünschnittplätzen gegeben sind. Diese können von der Gemeinde für die Gestellung des Grünschnittwagens jedoch wegen Unverhältnismäßigkeit nicht geleistet werden. Dies gilt vor allem für die Anforderung nach einer Aufsicht.
Da für die Bürgerinnen und Bürger ein umfassender Versicherungsschutz gewährleistet sein muss, dieser seitens der Versicherungskammer künftig jedoch nicht vorliegt, ist eine gemeindliche Gestellung des Grünschnittwagens bedauerlicherweise nicht mehr möglich. Der Grünschnitt ist vielmehr künftig grundsätzlich an den öffentlichen Grünschnittsammelstellen – für Bornheim an der Kläranlage Offenbach bzw. auf der Deponie in Edesheim - anzudienen.
Derzeit gibt es Gespräche mit dem Landkreis sowie der Stadt Landau dahingehend, ob künftig eine Andienung des Bornheimer Grünschnitts auf der Grünschnittsammelstelle in Mörlheim möglich ist. Dies wäre ein deutlich kürzerer Weg als den Grünschnitt nach Offenbach oder Edesheim fahren zu müssen. Im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit sollte dies ermöglicht werden, zumindest wäre dies ein guter Lösungsansatz. Entscheidend hierfür sind v.a. gebührenrechtliche Fragen, die gelöst werden müssen.

Uwe Acuntius, Beigeordneter                  Karl Keilen, Ortsbürgermeister

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15Mai

Erste Honigernte eingebracht

Letzten Samstag war es soweit. Marina und Waldemar Frank aus dem Trifelsblick konnten ihre erste Honigernte einbringen.

 Honigernte web

Marina und Waldemar Frank aus dem Trifelsblick bei der Honigernte an der Regenrückhaltung Dammgasse am Hofgraben

Ihre zwei Bienenvölker haben fleißig Nektar und Pollen aus der Bornheimer Obstblüte des Frühjahrs sowie aus den in der Nähe von Gerhard Bach und Bernhard Bentz angebauten Rapsfeldern gesammelt. Es ist eine Win-Win-Situation. Der Rapsanbau ermöglicht den Imkern und damit auch der Familie Frank einen guten Honigertrag. Die Bestäubung der Rapsblüten bringt viele Samen und damit den Landwirten gute Rapserträge.
Jetzt kommt die Zeit, wo die schmalen Feldraine (-ränder), die von unseren Landwirten angelegten Blühstreifen und die nur noch wenigen Wiesen mit ihren jetzt ans Blühen kommenden Wildpflanzen den Nektar und Pollen liefern müssen. Würden diese bezogen auf die Gemarkungsgröße kleinen Flächen jetzt schon gemulcht oder gemäht, dann würden die Bienen mitten im Sommer verhungern. Wir hätten zwar eine grüne, aber letztlich für die Natur eine tote Gemarkung. Von daher herzlichen Dank an die Landwirte, Winzer, aber auch Gartenbesitzer, dass sie die Vegetation soweit möglich abblühen und aussamen lassen. Nur dies sichert über den Erhalt der „Samenbank“ die Artenvielfalt.

Karl Keilen, Ortsbürgermeister

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15Mai

Nicht nur der Landrat gratuliert

Im Bornheimer Kindergarten bedankte ich mich gemeinsam mit der Vorsitzenden des Bornheimer Elternbeirats Katrin Dreher im Namen des Kreiselternausschusses der Kindertagesstätten Südliche Weinstraße anlässlich des Tags der Kinderbetreuung bei unseren Erzieherinnen für ihre hervorragende Arbeit, die sie an unseren Kindern leisten.

Kinderbetreuungstag web von rechts nach links: Katrin Dreher, Vorsitzende des Bornheimer Elternbeirats, überreicht im Namen des Kreiselternausschusses der Kita-Leiterin Ulrike Wingerter und den Erzieherinnen Katja Leibach und Isabell Kaufer stellvertretend für alle Mitarbeiterinnen des Kindergartens als Dankeschön zum Tag der Kinderbetreuung einen Blumenstock und eine Schachtel Herxheimer Schokoküsse

Am 14. Mai wird deutschlandweit der Tag der Kinderbetreuung gefeiert. Es ist ein Tag, in dem die tägliche Leistung von Erzieherinnen in Kindertagesstätten in den Mittelpunkt gestellt und gewürdigt wird. Der Tag soll zudem den Stellenwert familienergänzender Bildung, Betreuung und Erziehung verdeutlichen.

Karl Keilen, Ortsbürgermeister

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08Mai

Blitzen für unsere Sicherheit

Wenn man selbst geblitzt wird, ist das unangenehm. Als normaler Verkehrsteilnehmer ist man der Polizei wiederum dankbar, dient das Blitzen doch unser aller Sicherheit.
Mittwoch, 2. Mai, war an der Abfahrt der B272 auf die K13 nach Bornheim/Dammheim wieder Geschwindigkeitskontrolle angesagt. Immer, wenn ein Kleinbus zwischen Weinberg und K13-Auffahrt steht, heißt es „Aufgepasst! Hier steht dein Freund und Helfer - die Polizei.“

 

Polizeifahrzeug am Weinberg und zwei an der Straßenböschung im Gras aufgestellte nicht erkennbare Blitzer

Es war interessant, zusammen mit den Polizeikommissaren Rombach und Paschek im Kleinbus für eine Stunde im Feierabendverkehr zu verfolgen, wie schnell auf der B272 trotz Geschwindigkeitsbeschränkung auf 70 km/h an der Abfahrt nach Bornheim gefahren wird.
Insgesamt sind zwischen 18 – 19 Uhr etwas über 600 Fahrzeuge von der A65 kommend in Richtung Speyer gefahren. Ca. jede Minute machte es auf dem Computerbildschirm einen Klick – das heißt: ca. 10% der Fahrer waren zu schnell. Sofort erscheint das Foto des geblitzten Fahrers, seine Geschwindigkeit und die Geschwindigkeitsüberschreitung. Für die schnellen Fahrer heißt das: In Kürze kommt Post von der Bußgeldstelle. Die Geschwindigkeitsüberschreitungen lagen überwiegend bei bis 20 km, das durchschnittliche Bußgeld hier bei ca. 30 €. Über 90 km/Std. fuhren nur wenig Fahrzeuge. Hier sind in der Regel ein Punkt in Flensburg und ca. 100 € Bußgeld angesagt.
Bei der einstündigen Verkehrsbegutachtung wurde im Gespräch mit den Polizisten für mich nochmals deutlich, wie wichtig für Bornheim (und Dammheim) die schnelle Realisierung des vom Landesbetrieb Mobilität LBM geplanten „gesicherten Linkseinbiegers“ (vergleichbar Abfahrt B10 nach Birkweiler) ist. Wie der Dammheimer Ortsbeirat fordert auch der Gemeinderat Bornheim einstimmig die Lustadter Lösung mit Unterführung der B272 als Solllösung für die künftige Auffahrt. Da diese Solllösung jedoch bis zu ihrer Realisierung ca. 10 Jahre benötigen soll, ist aus Bornheimer Sicht als Zwischenlösung für ein sicheres Auf- und Abfahren von der B272 auf die K13 der schnelle Bau des „gesicherten Linkseinbiegers“ unverzichtbar. Nochmals herzlichen Dank an unsere Landtagsabgeordnete Christine Schneider, dass sie sich hierfür im Interesse unser aller Sicherheit engagiert.

Karl Keilen, Ortsbürgermeister

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04Mai

Ein musikalisches Erlebnis

Das Kaffeehaus-Konzert im Dorfgemeinschaftshaus letzten Sonntag war auch dieses Jahr wieder ein musikalischer Genuss. Für die Freunde der Salonmusik gab es vom Ensemble Salonissimo vom Nationaltheater Mannheim Melodien aus Operette, Musical und Film – entsprechend der Jahreszeit vor allem Stücke, die das Thema „Frühling“ darstellten.

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Wiener Kaffeehaus-Musik mit dem Ensemble Salonissimo im voll ausgebuchten Dorfgemeinschaftshaus

Danke an die Landfrauen mit ihrer Vorsitzenden Trudi Dörsam. Sie haben zusammen mit Günter Dörsam, der vor allem den Kartenverkauf gemanagt hat, das Konzert organisiert und das Dorfgemeinschaftshaus liebevoll geschmückt und dekoriert. Danke auch an die vielen Kuchenbäcker(innen). Man schmeckte, dass der Kuchen „hausgemacht“ war. Der Nachmittag war ein rundum gelungenes Erlebnis. Von daher freuen wir uns schon auf nächstes Jahr, wenn es wieder heißt: Wiener Salonmusik mit dem Ensemble Salonissimo im Bornheimer Dorfgemeinschaftshaus.

Karl Keilen, Ortsbürgermeister

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04Mai

Unsere Winzer - Für Neues offen

Nach der Rheinpfalz vom 18. April will Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner „die Anwendung von Glyphosat wie im Koalitionsvertrag von Union und SPD vereinbart so schnell wie möglich im Einklang mit EU-Recht beenden. Auch die verstärkte Forschung an Alternativen solle Glyphosat überflüssig machen.“
Auf Verbote der Politik und Forschungsergebnisse wollte Otmar Klein aus Essingen, der auch in der Bornheimer Gemarkung Weinberge bewirtschaftet, nicht warten. „Weil Herbizideinsatz eh verboten wird“, so seine Formulierung, hat er als Praktiker gleich „Nägel mit Köpfen gemacht“ und sich für ca. 3.000 € eine Roll- und Fingerhacke zugelegt. Damit wird der Unterstockbereich unter den Weinreben künftig mechanisch bewuchsfrei gehalten. Die Zwischenzeilen werden gemulcht. Pflanzengifte wie Herbizide braucht er dann nicht mehr.

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 Winzer Otmar Klein aus Essingen bei der „chemiefreien“ Weinbergsbodenbearbeitung in seinen Weinbergen auf Bornheimer Gemarkung beim Aussiedlerhof „Emil Bach“

Dass der Verzicht auf Herbizide im Weinbau technisch problemlos möglich ist, das ist der Innovationskraft heimischer Maschinenbaufirmen zu danken. Denn produziert wird die Roll- und Fingerhacke im Gewerbegebiet „Altes Messegelände“ in Landau von der Firma Braun Maschinenbau GmbH. Beliefert werden Kunden in der ganzen Welt bis nach Australien und Neuseeland. Denn der Trend zur ökologischen, chemiefreien Bodenbearbeitung ist weltweit. Dementsprechend musste die Firma dank weltweit deutlich steigender Nachfrage ihre Produktion inzwischen deutlich ausbauen.

Das Motto der Firma Braun „Sauber um den Rebstock, ohne Chemie“ trifft präzise die heutigen Bedürfnisse der Weinkunden. Denn der anspruchsvolle Weinkunde sucht Weine, die möglichst wenig mit Pestiziden belastet, die durchgängig gesundheitsförderlich sind. Die Nur-Einhaltung von Grenzwerten ist immer mehr Weinkunden zu wenig. Insoweit gilt: Wer den Chemieeinsatz im Weinbau minimiert, der hat als Winzer bessere Chancen, neue Kunden zu gewinnen und gute Argumente, bei seinem Wein höhere Preise zu erzielen.

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Rollhacke – ein inzwischen weltweit gefragtes Produkt der Firma Braun Maschinenbau aus Landau/Pfalz zur chemiefreien Bodenbearbeitung im Weinbau

Ich bin überzeugt, dass es keiner gesetzlichen Verbote des Herbizideinsatzes im Weinbau bedarf. Es sind die klugen, innovativen Winzer wie unter anderem unser Winzer Otmar Klein, deren Beispiel auch ohne Herbizidverbote Schule machen wird. Denn der Mehraufwand der chemiefreien Bodenbearbeitung ist im Weinbau gering. Es profitiert die Bodengesundheit. Flora und Fauna werden geschont. Das Grund- und damit das Trinkwasser werden nicht beeinträchtigt. Und vor allem: Das Wissen, einen qualitativ hochwertigen Wein zu trinken, fördert beim Kunden den Weingenuss.
Ein Viertel der Bornheimer Gemarkung ist weinbaulich genutzte Fläche. Insoweit sind unsere Winzer mit die wichtigsten Partner, qualitativ hochwertige Weine an den Markt zu bringen und gleichzeitig eine lebenswerte Umwelt zu erhalten.

Karl Keilen, Ortsbürgermeister

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24April

Die dem Bürgermeister am häufigsten gestellte Frage

Man wird es nicht erraten. Es geht nicht um die Sicherung der Bornheimer Infrastruktur, nicht um das Bauen in Bornheim – Wohnungen sind das knappste Gut oder etwas anderes kommunalpolitisch diskutierte Thema. Die triviale, mir am häufigsten gestellte Frage ist: Wo sind die Bornheimer Schafe?
Die Bornheimer Schafe leisten mehr als die Grünflächen und die Weinberge abzuweiden. Sie sind Teil des Dorflebens geworden, vor allem für die Familien mit kleinen Kindern.

 

Die Bornheimer Lämmerherde als Kinderattraktion – hier an der Villa Toscana

Es geht auch, aber nicht vor allem darum, ob und wie man als Winzer einen Mulchgang einsparen, wie man auf Herbizideinsatz verzichten kann – für die Natur und die menschliche Gesundheit wichtige Themen. Es geht mir vor allem darum, unseren Kindern noch Natur und Landwirtschaft in ihrer ursprünglichen Form nahe zu bringen. Wer das Sozialleben der Schafe beobachtet, sieht wie sich die Mütter liebevoll um ihre Lämmer kümmern, wie die Lämmer miteinander spielen und sich des Lebens in einer guten Gemeinschaft erfreuen. Dies färbt auf das menschliche Gemüt ab, es ist entspannend und erholend, den Schafen, die sich ihres Daseins erfreuen, zuzuschauen. Für die Kinder ist es eine Lebenserfahrung, wie friedliches und gutes Zusammenleben funktioniert – durchaus übertragbar auf das Zusammenleben in der eigenen Familie und das Leben in einer Dorfgemeinschaft.

Die von der Gemeinde gestellte Sitzbank wandert mit der Lämmerherde mit – Max Michel mit Enkelin Rosalie aus der Hauptstraße

Insoweit, liebe Bornheimer Eltern, Opas, Omas und sonstige, die unsere Kinder betreuen: Besuchen Sie die Bornheimer Schafe. Es tut Ihren Kindern, aber auch Ihnen gut. Bringen Sie den Schafen trockenes Brot mit. Es darf auch nicht gespritztes Unkraut aus ihrem Garten sein. Die Schafe danken es Ihnen und ihre Kinder bzw. Enkelkinder haben ihre Freude.

Karl Keilen, Bürgermeister

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24April

So erholsam ist Bornheim

Dass Bornheim lebenswert ist, das wird beispielhaft am unteren Bild deutlich.
Warum als Bornheimer nicht das schöne Umfeld des Dorfes selbst zur Erholung genießen und es nicht nur den Gästen und Urlaubern überlassen? Leider ist es ja häufig so, dass man als Einwohner die Schönheit des eigenen Dorfes nicht mehr wahrnimmt. Warum nicht einmal einen guten Bornheimer Wein in den Rucksack packen, stilvolle Weingläser mitnehmen und vom Dorfblick aus die umgebende Natur, den Blick über das Dorf zu den Windrädern in Offenbach und den Blick auf den Haardtrand mit seinen Burgen, der Anna-Kapelle und anderem geschichtsträchtigen mehr genießen?
Wie man sich selbst Lebensqualität ohne großen Aufwand schaffen kann, das zeigt das Bild mit Elvira und Arnulf Daum aus dem Krautgarten. Einfach losgehen oder mit dem Rad losfahren, sich ein schönes Plätzchen suchen und sich bei einem guten Glas Bornheimer Weins miteinander an der Umgebung freuen.

 

Elvira und Arnulf Daum aus dem Krautgarten genießen den „Dorfblick“

Nur Mut. Das Leben besteht nicht nur aus Arbeit. Erkunden sie auch als Bornheimerin und Bornheimer das schöne Bornheim. Sie werden ihr Dorf ganz neu entdecken.
Der „Dorfblick“ wurde von unseren Bauern und Winzern im Rahmen der Flurbereinigung oberhalb der Kirchstraße angelegt und ehrenamtlich gepflegt. Hierfür ein Dankeschön.

Karl Keilen, Ortsbürgermeister

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16April

Gästezimmer auf neuestem Stand

Gästezimmer auf neuestem Stand

Der Tourismus in der Südpfalz wächst und damit der Bedarf an modern eingerichteten Gästezimmern. Mit 60 Betten in 30 individuell gestalteten Gästezimmern sind die Bornheimer Pension „Zur Weinlaube“ und die in mediterranem Flair eingerichtete Villa Toscana eine gefragte Adresse bei Urlaubern und Geschäftsreisenden.
Damit die Attraktivität der beiden Häuser auch in Zukunft gewährleistet ist, hat die Familie Sommerauer aktuell kräftig in die Modernisierung ihrer Gästezimmer und in neue Möbel investiert. Denn Ansprüche und Geschmack der Gäste verändern sich stetig. Für diese Investitionen ein Dankeschön der Gemeinde. Denn für Bornheim ist die Pension Sommerauer mit ihrem qualitativ hochwertigen Übernachtungsangebot für Geschäftsreisende und Urlauber ein wichtiger Teil ihrer im Vergleich zu vielen anderen Orten sehr guten Infrastruktur.

Drei Generationen im Familenbetrieb: Uta Sommerauer, Silke, Madlene und Charlotte Sauter

1982 hat die Familie Sommerauer in der Wiesenstraße die Pension „Zur Weinlaube“ eröffnet. 1992 kam das Gästehaus „Zur alten Scheune“ im Bachweg mit 5 Appartments und 2005 die Villa Toscana dazu. Ihr Hotel „Garni“ ist vom Hotel- und Gaststättenverband mit 3 Sternen Hotel einklassifiziert.

Karl Keilen, Ortsbürgermeister

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16April

Familie Isbrecht vom EDEKA Markt verabschiedet sich

Am Freitag, den 13. April war es soweit: Rüdiger Isbrecht übergab den EDEKA-Aktivmarkt im Bornheimer Einkaufszentrum an die Nachfolgefirma EDEKA Albrecht GmbH. Dies war für mich Anlass, mich bei Rüdiger und Christa Isbrecht im Namen der Gemeinde für die hervorragende Zusammenarbeit sowie seine Unterstützung dörflicher Veranstaltungen herzlich zu bedanken. So wurden von ihm immer wieder Kinderfeste organisiert, im Herbst bot Herr Isbrecht den Kindergartenkindern „Kürbisschnitzen“ an. Er unterstützte auch kirchliche Veranstaltungen sowie die Vereine und er war Sponsor des jährlichen Kerwe-Radrennens.

Rüdiger und Christa Isbrecht mit Gemeindepräsent am letzten Arbeitstag im Markt Bornheim

Rüdiger Isbrecht übernahm den Markt in Bornheim im November 2004. 14 Jahre hat er zusammen mit seiner Familie den Markt erfolgreich betrieben. Ich freue mich, dass der EDEKA-Markt jetzt durch die EDEKA Albrecht GmbH ohne Unterbrechung fortgeführt und alle Mitarbeiter übernommen werden.

Karl Keilen, Ortsbürgermeister

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14April

Störche, Kunst & Wein

Gemeinde lädt jeden Mittwoch zu geführten Spaziergängen im Storchendorf ein

Nach dem großen Interesse im letzten Jahr bietet die Gemeinde auch 2018 ab sofort bis Ende Juli jeden Mittwoch ab 16.00 Uhr einstündige geführte „Spaziergänge“ an, vorbei an den verschiedenen Kunstwerken und den Bornheimer Storchennestern. Start ist jeweils am über die Grenzen Bornheims hinaus bekannten und von dem Künstler Gernot Rumpf geschaffenen Saubrunnen (Hauptstraße 43). Eine Station ist die Storchenscheune am Dorfgemeinschaftshaus. Hier sind in vier Nestern Storchenküken live zu beobachten. Auf dem Rundweg sind weitere unterschiedliche Nester mit Jung- und Altstörchen auf Bäumen, Masten und Dächern zu sehen.
Der Abschluss findet im historischen Wachthäusel neben dem Saubrunnen mit einem Gläschen Bornheimer Wein statt.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Für geschlossene Gruppen können Sondertermine vereinbart werden. Die Kosten betragen pro Person 5,00 €, RHEINPFALZ- Card Besitzer erhalten 1,00 € Ermäßigung. Kinder und Schüler sind kostenfrei.

Weitere Informationen:
Gemeinde Bornheim
Hauptstraße 19 - 76879 Bornheim/Pfalz
Tel. 06348/8808
www.storchendorf-bornheim.de
Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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14April

3. Bornheimer Kaffeehauskonzert am Sonntag, 29. April ausverkauft

Auch 2018 ist das nachmittägliche Kaffeehauskonzert mit dem Ensemble „Salonissimo“ erneut voll ausgebucht. Es reichte allein die Mundpropaganda, eine größere Bewerbung zur Hallenfüllung war nicht notwendig.
In Quartettbesetzung wird bei „Kaffee und Kuchen“ stilvolle klassische Musik geboten mit einem Repertoire, wie man es in den Wiener Kaffeehäusern im 19. Jahrhundert erleben konnte. „Wiener Lebensart und Lebensfreude“– das ist das, was das Café-Concert nach Bornheim bringt und den Charme dieses sowie des Neujahrskonzertes ausmacht.
Danke an die Landfrauen, die auch dieses Jahr wieder das Dorfgemeinschaftshaus liebevoll schmücken und Kaffee und selbst gebackenen Kuchen anbieten. Danke aber auch an die vielen Musikinteressierten. Denn sie sind die Basis, dass die Gemeinde diese Musik nach Bornheim holen kann.

Karl Keilen, Ortsbürgermeister

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14April

Vorbildlich

Vorbildlich – das war mein Gedanke, als ich letzte Woche Silvia Glas vom Weingut Albert Glas aus Essingen beim Einsammeln des in ihrem Weinberg anfallenden Plastikmülls in der Bornheimer Gewann „Auf der Höhe“ antraf.

 

 Winzerin Silvia Glas aus Essingen beim Einsammeln des im Weinberg anfallenden Plastikmülls – hier in der Bornheimer Gewann „Auf der Höhe“

Im Weinberg fällt Plastikmüll vor allem in Form der gegen den Traubenwickler ausgehängten Pheromondispenser als auch in Form von Kunststoffschnüren an, die zum Anbinden der Rebstöcke eingesetzt werden.
Wie wichtig das konsequente Entsorgen der Plastikdispenser ist, zeigt sich an folgender Rechnung: Je Hektar werden jährlich ca. 500 Dispenser aufgehängt. Werden diese nicht ordnungsgemäß entsorgt, sind es im ersten Jahr 500 Plastikdispenser. Nach zehn Jahren sind es schon fünftausend, nach 20 Jahren zehntausend Dispenser je Hektar, die über die Zeit in umweltschädliches Mikroplastik zerfallen und die Böden belasten. Hinzu kommen die über die Zeit kumulierenden, ebenfalls in Mikroplastik zerfallenden Plastikschnüre. Da Kunststoffe in der Regel Bestandteile wie Weichmacher enthalten, die als krebserregend oder giftig gelten, ist deren konsequente Einsammlung und Entsorgung für eine gesunde Umwelt und eine langfristig einwandfreie Weinqualität unverzichtbar.
Danke an Silvia Glas, aber auch an alle anderen in der Bornheimer Gemarkung Weinberge bewirtschaftenden Winzer, die den in ihren Weinbergen anfallenden Plastikmüll sorgfältig entsorgen. So leisten sie als Winzer langfristig einen Beitrag, nicht nur die Gesundheit ihrer Böden und die Qualität ihrer Weine zu sichern. Die Vermeidung von Mikroplastikbelastung ist auch ein wichtiger Beitrag zum Natur- und Umweltschutz.
Nachrichtlich: Das Weingut Albert Glas aus Essingen ist ein familiengeführtes Qualitätsweingut, das bis nach Japan und China exportiert. Im Hinblick auf die Qualitätsanforderungen des internationalen Spitzenweinmarktes soll die Grünpflege nach Information von Silvia Glas künftig ohne Herbizideinsatz erfolgen – ein weiterer Baustein, „in enger Harmonie mit der Natur“ – so die Firmenphilosophie – gesunde Spitzenweine zu produzieren.

Karl Keilen, Ortsbürgermeister

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27März

Die Bornheimer Schafe als Weinbergshelfer

Seit letzten Herbst - ab der Traubenlese - bis jetzt ins Frühjahr hinein haben die Bornheimer Schafe fleißig in der Weinbergsgrünpflege gearbeitet. Derzeit weiden sie in der Gewanne Am Kälberpfad (südlich der B272 westlich des Essinger Kreisels) die Gründüngung im Weinberg des Weinguts Werner Schwalb aus Walsheim ab.

 

In den Schwalb´schen Weinbergen ist jede zweite Rebzeile mit wuchsstarkem Weidelgras eingesät. Als „Stickstofffangpflanze“ verringert das Weidelgras über Winter die Nitratauswaschung. Die Gründüngungen leisten damit einen wichtigen Beitrag zum Grundwasserschutz - für Bornheim mit seinen umfangreichen Wasserschutzgebieten eine zentrale Maßnahme für die Wasserqualität. In Hanglagen ist die winterliche Gründüngung in den Weinbergen zusätzlich ein Erosionsschutz.
Im Frühjahr, wenn das Weidelgras richtig loswächst, kommt es zu einem Zielkonflikt. Denn dann verbraucht die Gründüngung hohe Wassermengen, die die winterliche Wasserreserve des Bodens schnell aufzehrt, Wasser, das dann den Reben fehlt. Zudem behindern
höhere Begrünungsbestände den Kaltluftabfluss, was in Spätfrostperioden zu empfindlichen Schäden an Reben führen kann. Die weinbaulich und ökologisch optimale Lösung ist die Schafbeweidung. Dadurch wird der Wasserverbrauch der Gründüngung deutlich verringert, die Gefahr von Frostschäden an den Reben vermindert. Abweidung der Gründüngung durch Schafe im Frühjahr ist damit ein Vorteil für den Winzer: Er muss seine Gründüngung nicht mit Arbeits- und Kostenaufwand abmulchen. Zudem haben die Schafe das abgeweidete Grün in wertvollen Dünger umgewandelt. Der Schäfer hat den Vorteil, dass die Schafe im Weidelgras ein hochwertiges Winterfutter haben, er weniger Winterfutter zukaufen muss. Der dritte Gewinner ist der Naturschutz. Denn Mulchen tötet hohe Anteile der Fauna. Beweidung ist demgegenüber naturschonend.
Das Weingut Werner Schwalb aus Walsheim mit einer Bewirtschaftungsfläche von ca. 100 Hektar ist ein moderner Weinbaubetrieb, der seit mehreren Jahren auf den Einsatz von Herbiziden verzichtet. Statt Glyphosat einzusetzen, arbeitet er mit Roll- und Fingerhacke bei der Unterstockbehandlung. Auch dies ist ein wichtiger Beitrag zum Natur- und Gesundheitsschutz.

Karl Keilen, Ortsbürgermeister

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27März

Gruppenstruktur bleibt unverändert

Am 19. März hat beim Kreisjugendamt zusammen mit dem Träger, der Kath. Kirchengemeinde St. Laurentius Bornheim und der Gemeinde das Bedarfsplanungsgespräch für das Kindergartenjahr 2018/2019 stattgefunden.
Danach bleibt die derzeitige viergruppige Struktur unverändert. Das heißt: Es gibt je zwei Gruppen mit bis zu 19 Kindern über 3 Jahre und bis 6 Kinder unter 3 Jahren sowie zwei Gruppen mit bis zu 21 Kindern über 3 Jahre und bis zu 4 Kindern unter 3 Jahren. Insgesamt stehen 100 Kindergartenplätze für Kinder mit einem gesetzlichen Betreuungsanspruch – das sind Kinder ab 2 Jahre – zur Verfügung.
Die Zahl der angemeldeten Kinder zum Juli 2019 liegt bei 96 Kindern, davon 78 Regelkinder (Alter 3 Jahre bis Schule) und 18 Zweijährige. Der Kindergarten ist damit im Kita-Jahr 2018/2019 voll ausgelastet.
Benötigt würden für das Kindergartenjahr 2018/2019 bis zu 81 Ganztagsplätze, genehmigt sind jedoch nur 68 Plätze. Das heißt: In Bornheim besteht eine zunehmende Lücke zwischen der Zahl der genehmigten Ganztagsbetreuungsplätze und dem tatsächlichen Bedarf der Familien. Für die Eltern, die keinen Ganztagsplatz bekommen, ist es daher schwer, Kinder und Beruf miteinander zu verbinden. Ein Hoffnungsschimmer: Derzeit soll die Novellierung des Kindergartengesetzes anstehen. Nach Einschätzung des Kreisjugendamtes soll es dann eine Lösung für mehr Ganztagsbetreuung geben.
Das Bedarfsplanungsgespräch habe ich zum Anlass genommen, mich beim Träger unseres Kindergartens, der Kath. Kirchengemeinde St. Laurentius sowie dem gesamten Team des Kindergartens herzlich für die hervorragende Arbeit, die in unserem Kindergarten geleistet wird, zu bedanken. Immer, wenn ich in den Kindergarten komme, erlebe ich fröhliche, freundliche Kinder, die sich in unserem Kindergarten wohlfühlen. Insoweit können wir auf unseren Kindergarten mit der Qualität seiner Betreuung stolz sein!

Karl Keilen, Ortsbürgermeister

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