01Februar

Ein Beitrag zum GesundDorf

Erstes Elektroauto in Bornheim – der Einstieg in den schadstofffreien Verkehr

Der Landkreis Vulkaneifel nennt sich von seinem Selbstverständnis und seinen Zielsetzungen her GesundLand. Alles richtet sich im Landkreis darauf aus, die Themen „Gesundheit und Wohlbefinden“ als Markenkern für die Vulkaneifel zu entwickeln.

Die Gesundheit der Menschen fördern, Wohlbefinden durch eine intakte Umwelt und Natur ermöglichen, das ist das Anliegen im GesundLand Vulkaneifel, das ist aber genauso das Anliegen im GesundDorf Bornheim.
Einen wichtigen Beitrag für eine gesunde Umwelt wird künftig die Elektromobilität leisten. Denn mit dem Elektroauto werden bei Nutzung von emissionsfrei erzeugtem Strom aus Wind, Sonne und Wasserkraft keine gesundheitsschädlichen Schadstoffe mehr ausgestoßen. Denn einen Auspuff haben die E-Autos nicht mehr.
Einen ersten Einstieg in die emissionsfreie Mobilität haben wir vor kurzem in Bornheim mit der Einweihung der ersten Ladestation für Elektrofahrzeuge auf dem Parkplatz des Hornbachzentrums machen können. Mit dem Kauf eines BMW i3 fährt Familie Eva und Stephan Krause aus dem Krautgarten nach meiner Kenntnis seit letzter Woche das erste Elektroauto in Bornheim.

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Bild: Stephan Krause aus dem Krautgarten startet mit seinem Elektroauto zur Arbeit

Aus Sicht von Stephan Krause spricht vieles für das Elektroauto. Er arbeitet im ca. 50 km entfernten Karlsruhe. Reichweite sei für ihn kein Problem. Statt wie früher mit Diesel fährt er jetzt mit Strom. Die Diskussion um gesundheitsschädliche Feinstaub-, Stickoxid- und Klimagasemissionen sowie um Fahrverbote treffe ihn nicht mehr. Teile seines Ladestroms liefere die eigene Solarstromanlage auf dem Hausdach. Dies ergebe eine gewisse Unabhängigkeit. Und: Elektroautos „ziehen durch“, das heißt, man sei sportlich unterwegs.

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Zu der Entscheidung für die Umstellung auf Zukunftstechnologie und den damit verbundenen Beitrag zum GesundDorf durch Wegfall von gesundheitsschädlichen Schadgasemissionen ein gemeindeseitiges Dankeschön an Familie Krause. Ich bin überzeugt, dass im Rahmen künftiger Autokäufe der Anteil der Elektrofahrzeuge schnell zunehmen und sich damit die Diskussion um die Schadgasemissionen des Verkehrs hoffentlich schnell erledigen wird.
Hinweis: Ein Bornheimer Pionier der Elektromobilität ist im übrigen Günter Wendel aus der Gartenstraße. Er hat schon 1993 in der Schweiz einen „Pinguin“ zu einem „Stromer“ umbauen lassen und ist damit über 20 Jahre – bis zu seiner Pensionierung - zum Eduard Spranger Gymnasium in Landau gefahren, wo er als Lehrer unterrichtete. Er hat seiner Zeit weit voraus schon damals für eine emissionsfreie Mobilität geworben.
Noch einige Kenndaten zum neuesten BMW i3-Elektroauto: 170 PS; von 0 auf 100 km/h in 7.3 sec.; 120 Amperestunden Hochvoltbatterien; Ladekapazität 42.2 kWh; Reichweite nach neuer Verbrauchsnorm 310 km, im Alltagsbetrieb 260 km;

Karl Keilen, Ortsbürgermeister

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