05Februar

Immer wieder ein Ärgernis

Das ist der viele Müll im Straßengraben der K43 Hornbachstraße entlang der alten Bahntrasse. Kaum hat die Straßenverwaltung oder die von der Bahn beauftragte Firma den Graben gereinigt, sammeln sich schon wieder vor allem Kunststoffmüll und Glasflaschen im Straßengraben an. Wenn dann noch der Seitenstreifen von der Straßenverwaltung gemulcht wird, wird der viele Plastik in Kleinteile zerschlagen, die man nicht mehr aufsammeln kann. Aus den Glasflaschen werden Glasscherben, die sich ebenfalls ansammeln und letztlich zu einer Verletzungsgefahr führen.

Wie ist die Abfallbeseitigung entlang der K43 organisiert? Das ist eine Frage, die viele Bürger interessiert.

Die Antwort ist leider kompliziert:
Soweit der Abfall im Bereich des Straßengrundstücks liegt, ist, da es sich um eine Kreisstraße handelt, für die Säuberung der Landesbetrieb Mobilität, hier die Straßenmeisterei in Landau, zuständig. Für das Bahngelände ist es die Deutsche Bahn.
Nach Information der Straßenmeisterei wird einmal im Jahr in einer Großaktion durch eine private Firma der Straßenraum entmüllt. Bereiche mit erhöhtem Abfallanfall,  wie es an der K43 entlang des Einkaufszentrum Bornheim der Fall ist, werden durch den Streckenwart in festen Zeitabständen kontrolliert. Wenn die „kritische Müllmenge“ überschritten wird, säubert die Straßenmeisterei, und zwar im Rahmen der nur begrenzt vorhandenen Haushaltsmittel. Bei der Säuberung muss eine Absicherung der Mitarbeiter durch eine Baustellenbeschilderung, eventuell ergänzt mit Blitzlampen, erfolgen. Einfach mal jemanden zum Säubern hinschicken, wie es sich mancher vorstellt, geht aus Sicherheits- und damit verbundenen Haftungsgründen nicht.
Das Mähen der Bankette erfolge zweimal im Jahr, in Regenjahren im Einzelfall bis zu dreimal. Dem Mähen grundsätzlich eine Mülleinsammlung vorzuschalten, sei nur im Ausnahmefall organisierbar. Im Hinblick auf den langfristigen Bodenschutz und die Mikroplastikthematik sollte das in Zukunft nicht mehr sein. Diesbezüglich habe ich die zuständige Abfallbehörde angeschrieben.
Die Veranlassung zur Säuberung des Bahngrundstücks erfolgt ausschließlich über das Beschwerdemanagement der Bahn unter der Mailadresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! unter Angabe der Akt.-ID 387024. Konkret heißt das: Eine Kontaktaufnahme ist für die Gemeinde schwierig und im Einzelfall langwierig, da es für die Gemeinde keine Ansprechperson gibt. Insoweit bittet die Gemeinde jeweils das Ordnungsamt, bei der Deutschen Bahn den Säuberungsbedarf anzuzeigen. Dies gilt auch für die Kontaktaufnahme mit der Straßenmeisterei. Bürgerseitige Beschwerden erfolgen am besten über die Gemeinde unter Tel. 06348-8808 bzw. unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! .

Karl Keilen, Ortsbürgermeister

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