16Februar

Unsere Abgeordneten als Kümmerer, Bornheim bekommt kurzfristig einen gesicherten Linkseinbieger

Schon jetzt ist die Auffahrt von der Kreisstraße K13 auf die Bundesstraße B272 gefährlich. Mit der 2019 in Betrieb gehenden Spange von der A65 auf die B272 würde es wegen dann deutlich mehr und schnellerem Verkehr noch gefährlicher. Auch der morgendliche Rückstau auf der K13 ist für viele Bornheimer und Dammheimer, die zur Arbeit fahren, lästig.
Landtagsabgeordnete Christine Schneider (2te von links) beim Vorortgespräch zur Auffahrt Bornheim/Dammheim K13/K42 auf die B272

Der Gemeinderat Bornheim und der Ortsbeirat Dammheim haben sich im Hinblick auf hohe Sicherheit als Ausführungsvariante der Auffahrt K13/K42 auf die B272 einstimmig für die vom Landesbetrieb Mobilität LBM ausgearbeitete Variante H entschieden. Die Variante H entspricht der Auffahrt von Lustadt auf die B272 (mit Unterführung).
Da diese Variante nach Information des LBM frühestens in 10 Jahren umgesetzt würde, hat sich Frau Abgeordnete Christine Schneider beim Staatssekretär des Verkehrsministeriums Andy Becht dafür eingesetzt, über eine kurzfristig umsetzbare Zwischenlösung die Kreuzungssituation zu entschärfen. Mit der entsprechenden Planung wurde der LBM beauftragt. Auf Anregung von unserer Abgeordneten Christine Schneider wurde die Planung eines gesicherten Linkseinbiegers am 14. Februar seitens des LBM Vertretern der betroffenen Orte Bornheim und Dammheim vorgestellt.

 

Kurzfristig umsetzbare Zwischenlösung der Auffahrt K13/K42 auf die B272 in Form eines gesicherten Linkseinbiegers Richtung A65 und einer Einfädelspur Richtung Speyer

Die Zwischenlösung ist ein gesicherter Linkseinbieger in Richtung A65 mit einer Länge von 120 m und eine Einfädelspur in Richtung Speyer mit ebenfalls 120 m Länge (entspricht B10-Abfahrt Birkweiler). Die Kosten liegen bei ca. 300.000 €. Das entspricht ca. 10% der Kosten der H-Variante mit Unterführung.
Die Zwischenlösung kann sehr kurzfristig im Rahmen des B10-Ausbaus umgesetzt werden. Ziel des LBM ist die Inbetriebnahme bis zur Sommerpause 2018 und damit deutlich vor Verkehrsfreigabe der neuen Spange in 2019.
Der gesicherte Linkseinbieger ist aus Sicht des Gemeindevorstands eine gute Zwischenlösung, die die Leistungsfähigkeit der Einmündung in die B272 sowie die Sicherheit deutlich erhöht. Sie liegt damit im Interesse Bornheims. Wir wollen und müssen jedoch grundsätzlich auf der vom Gemeinderat geforderten H-Variante mit Unterführung weiterhin bestehen, da dies von der Sicherheit und vom Verkehrsfluss her die dauerhaft beste Lösung ist. Wegen des hierfür notwendigen Planfeststellungsverfahrens, den Problemen, den für diese Lösung notwendigen Grunderwerb in Form von angrenzenden Weinbergen zu bewerkstelligen, der Finanzierung der für die Variante H notwendigen ca. 3 Mio. € u.a. ist die Variante H nach Bekundung des LBM frühestens in 10 Jahren umzusetzen.
Seitens der Gemeinde ein herzlicher Dank an unsere Abgeordnete Christine Schneider für ihr Kümmern, an den LBM und das Land, dass sie eine kurzfristige Zwischenlösung für die B272-Auffahrt ermöglichen.

Karl Keilen, Ortsbürgermeister

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